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Epidemiologie, Symptomatik, Diagnostik und Therapie

Meningeome und Ästhesioneuroblastome

Von Alexandros Papachristofilou, Lisa Zipp, Frank B. Zimmermann, Markus W. Groß

Meningeome stellen rund ein Fünftel aller intrakraniellen Tumoren. Meist sind sie gutartig. Ein symptomatisch gewordenes Meningeom sollte mikrochirurgisch entfernt werden, und auch bei einem asymptomatischen Meningeom kann die Resektion indiziert sein. Ziel der Operation ist es, die Lebensqualität des Patienten möglichst langfristig zu verbessern oder zumindest zu erhalten. Dazu trägt auch die postoperative adjuvante Strahlentherapie bei, die mittlerweile in der Meningeomtherapie fest etabliert ist. Das Ästhesioneuroblastom zählt zu den intranasalen Tumoren. Die Symptome sind unspezifisch, weswegen es meist erst spät erkannt wird. Als Standardtherapie gilt die möglichst komplette Resektion mit anschließender Radiotherapie. Eine adjuvante Chemotherapie scheint das Gesamtüberleben zu verlängern.

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Anschrift der Verfasser:
Dr. med. Alexandros Papachristofilou
Lisa Zipp
Prof. Dr. med. Frank B. Zimmermann
Priv.-Doz. Dr. med. Markus W. Groß
Institut für Radioonkologie
Universitätsspital Basel
Petersgraben 4
CH-4031 Basel
E-Mail: MGross@uhbs.ch