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Die Effektivität der Radiotherapie nach brusterhaltender Operation ist auch beim duktalen Carcinoma in situ (DCIS) gut belegt. Allerdings bestehen einige Unterschiede im Vergleich zu invasiven Karzinomen. Die intramammäre Rezidivrate ist beim DCIS insgesamt niedriger, die Hälfte der Rezidive ist nicht invasiv, und die relative Senkung des Rezidivrisikos durch die Radiotherapie ist beim DCIS geringer als bei invasiven Karzinomen, d. h. die Radiotherapie halbiert die Rezidivrate beim DCIS, während sie bei invasiven Karzinomen drei von vier Rezidiven verhindert. Wegen dieser Fakten und der günstigen Prognose war und ist die Strahlentherapie immer wieder Gegenstand kontroverser Diskussionen. Jetzt wurden die Daten einer prospektiven ECOG-Studie publiziert, in der die Rezidivrate nach optimaler Operation ohne Bestrahlung ermittelt werden sollte.
2010/05, S. 29
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Tamoxifen ist ein Pro-Drug, dessen wirksamster Metabolit Endoxifen mithilfe von Cytochrom P450 2D6 (CYP2D6) aufgebaut wird. Verschiedene als Antidepressiva und gegen Hitzewallungen eingesetzte selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und darunter besonders der irreversible CYP2D6-Blocker Paroxetin hemmen die Wirkung dieses Enzyms und können damit den Aufbau von Endoxifen beeinträchtigen. Ob dieser Mechanismus klinisch relevant ist, sollte mithilfe einer populationsbasierten Kohortenstudie geklärt werden.
2010/05, S. 25
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Die Addition des monoklonalen Antikörpers Cetuximab zu einer etablierten Chemotherapie hat in verschiedenen Lungenkrebsstudien zu einer Verbesserung bestimmender Parameter geführt. Parallel zu einer bereits publizierten Phase-IIIStudie wurde diese Studie durchgeführt, um die Wirksamkeit von Cetuximab zusammen mit einer Chemotherapie mit Taxanen/Carboplatin (TC) als Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen nicht kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) zu bewerten.
2010/05, S. 18
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Krebspatienten leiden nicht nur unter physischen Symptomen, sondern auch unter psychologischer und sozialer Belastung in Verbindung mit Diagnose und Behandlung ihrer Erkrankung. Für die psychischen, sozialen und spirituellen Probleme der Krebspatienten wurde der Begriff Distress eingeführt. Eine deutsche Arbeitsgruppe stellte die Psychoonkologische Basisdokumentation (PO-Bado) vor.
2010/05, S. 16
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Eine HER2-Überexpression ist nicht nur beim Mammakarzinom nachzuweisen. Auch beim Endometriumkarzinom lasst sich eine HER2-Überexpression bzw. Amplifikation in 18–40% der Fälle detektieren. Meist handelt es sich um schlecht differenzierte oder seröse-papilläre Endometriumkarzinome (Typ II).
2010/05, S. 13
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Verlängern Temsirolimusregime das progressionsfreie Überleben (PFS) bei einem rezidivierten Mantelzelllymphom (MCL)?
2010/04, S. 30
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In der vorliegenden Arbeit wird über die im Rahmen der INTEREST-Studie bestimmten EGFR-Biomarker und ihren möglichen Einfluss auf die Therapieergebnisse berichtet. Dabei ging es im Einzelnen um die EGFR-Genkopien (mittels FISH = fluorescent in situ hybridization bestimmt), die EGFR-Proteinexpression in der Histochemie und Mutationen im EGFR- und im KRAS-Gen.
2010/04, S. 26
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Die Inaktivierung des Von-Hippel-Lindau-Gens führt beim Nierenzellkarzinom (RCC) zur Überexpression des hypoxieinduzierenden Faktors (HIF), einem Transkriptionsfaktor, der die Genexpression des Vascular Endothelial Growth Factors (VEGF) und des Platelet-Derived Growth Factor (PDGF) reguliert. Der Angiogeneseinhibitor Pazopanib, der zielgerichtet am VEGF- und PDGF-Rezeptor und c-KIT wirkt, wurde an Patienten mit metastasiertem RCC (mRCC) getestet. Diese randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-III-Studie sollte die Effektivität und Sicherheit einer Pazopanib-Monotherapie bei behandlungsnaiven und zytokinvortherapierten Patienten mit mRCC untersuchen.
2010/04, S. 22
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Bei älteren Patientinnen mit Mammakarzinom wird nicht selten aus verschiedensten Gründen auf die leitliniengerechte Standardtherapie verzichtet. Was bedeutet das für die Betroffenen, z.B. für die Überlebenschancen der >= 70-Jährigen?
2010/04
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